Willkommen  beim NABU Lohne

Für Mensch und Natur


Zwei neue Fußball-Großspielfelder zerstören bald mehrere Hektar Landschaftsschutzgebiet und Wald beim Lohner Aussichtsturm

Der NABU Lohne macht sich stark für den Erhalt des Schutzgebietes in Lohnes Süden und mehr  Waldschutz  -  Ein herber Eingriff in die Natur und in  markante Landschaft droht.

Wer kennt dieses Landschaftsschutz-Schild in Lohne?  -  Kuriose Antwort:  Niemand. 

Mehr Infos zum Thema Landschaftsschutzgebiet: hier klicken

 

 

Lohne, 09.05.2019      Sportplätze statt Naturschutz - das ist keine gute Idee. Vor allem würde aber das eigentliche Schutzgut des Landschaftsschutzgebietes (LSG), der markante Höhenrücken der Geest und die hiesigen Ausläufer der Dammer Berge, so stark überformt, dass sie hierdurch letztlich noch weiter zerstört würden. 

 

Das Landschaftsschutzgebiet 66 Namens "Geestrücken mit seinen bewaldeten Teilen" wird künftig erheblich beschädigt: Zwei weitere Fußball-Großfelder sollen auf Hangterrassen entstehen, wo jetzt noch Wald wächst. - Ist das wirklich eine gute Idee und "alternativlos"? Und das Auf Kosten des Waldes, des Schutzgebietes, des Klima- und Grundwasserschutzes?

 

Der NABU sagt Nein zu dieser Fehlentwicklung und Fehlplanung

Landschaftsschutzgebiete sind selbstverständlich kein Bau-Erwartungsland, sondern genau das Gegenteil. Sie sollen die Schönheit und Eigenart markanter Landschaftselemente zum Nutzen Aller langfristig für die Nachwelt erhalten. Jede Beschneidung ist folglich ein herber Verlust für Lohnes Identität. Der Höhenrücken als nicht-vermehrbares und nicht-verlegbares Gut wird angegriffen. Das Lohner Wahrzeichen, der Aussichtsturm, wurde hier vor 111 Jahren errichtet, weil gerade hier ein markantes Stück von Lohne erlebbar ist. Naherholungswege finden sich in Anzahl.

 

Hat das der Lohner Umweltausschuss diskutiert? -  Nein. So einen Beschluss fasste eigenartigerweise der Sportausschuss und der für Umweltangelegenheiten zuständige Umweltausschuss wurde dabei übergangen. Ein bemerkenswerter Vorgang, der zeigt, es sollen Fakten geschaffen werden. Eine Teillöschung des Landschaftsschutzgebietes dürfte das nächste Ziel zur Umsetzung sein, worüber dann der Kreistag entscheiden müsste.

 

Vom Kreisel an der Steinfelder Straße / Südring bis zum nahen Aussichtsturm steigt das Gelände satte 12 Meter an. In so einer Hanglage mehrere horizontale Spielfelder bauen zu wollen erfordert gravierende Baumaßnahmen und Spielfelder auf Terrassen. Heftige Eingriffe ins Grundwasser sind weitere Folge. Geologie und Hydrologie sind hier sensibel. Und es wird in Zeiten der Klimaerwärmung der CO²-Speicher Wald geopfert.

 

Der NABU Lohne wünscht sich endlich die überfällige Diskussion dazu und mehr Verantwortung zum Erhalt unserer aller Natur und Landschaft. Was wollen wir langfristig erhalten, wieviel jetzt durch Überbauung unwiederbringlich zerstören? Ist eine Erweiterung von BWL an einem zweiten Standort nicht die bessere Alternative? Wo sind diese alternativen Konzepte und warum kann Lohne nicht, was Vechta kann? Und warum drohen Schutzgebiete je nach lokalem Bedarf ausgehebelt zu werden, ohne dass neue Gesamtkonzepte zum Schutz der Natur zuvor erstellt sind? Wir brauchen hier mehr Weitblick aller Verantwortlichen und der Bürger.

 

Weitere Infos zur Sportplatzplanung anstatt von Landschaftsschutz: hier klicken

 

Wir bitten um rege Diskussion zur Zukunft von Mensch und Natur in Lohne. Und dass die Natur nicht erneut auf der Strecke bleibt. Hiobsbotschaften zum Zustand unserer Umwelt gibt es derzeit mehr als wir vertragen.

 


Neue Nisthilfen für Rauchschwalbe in Kroge

In Reitställen bringt NABU Lohne in Anzahl Kunstnester an:    sofort angenommen

 

Lohne / OT Kroge   13. Mai 2019    12 neue Kunstnester speziell für Rauchschwalben haben jetzt mehrere NABU-Aktive pünktlich zur Brutsaison in einem privaten Reitstall in Kroge angebracht. Diese wurden in zwei Ställen in 3,5 bis 5 Meter Höhe angebracht. Sie sollen dazu beitragen, den anhaltend stark rückläufigen Brutbestand zu stützen und auszubauen. Die Art brütet dort zwar noch in etwa 6-8 Paaren, aber es mangelt an geeigneten Wandoberflächen, an denen Rauchschwalben eigene Nester gut anbringen könnten. Dass die Kunstnester aus Holzbeton attraktiv sind zeigte sich umgehend, weil sofort einige Rauchschwalben-Pärchen diese aufsuchten und erregt darauf sitzend zu singen begangen. Es ist mit der baldigen Bruten zu rechnen, war gleich erkennbar.

 

Die sehr beliebten Rauchschwalben haben es zunehmend schwer, weil sie kaum noch Wasserpfützen, Lehm und kleine Halme zum Nestbau in der Agrarlandschaft finden. Und offen zugängliche Viehställe oder Dielen gibt es immer weniger. Es mangelt vor allem auch an hinreichend vielen Fluginsekten als Nahrung. Darum sind offene Pferdeställe optimaler Rückzugsort und Nistplatz. Und weil die Schwalben die Vielzahl an Fliegen im Stall abfangen und verfüttern, regulieren die eleganten Vögel diese erfolgreich und erfreuen hierdurch Pferd und Mensch.

 

Weitere 13 Schwalben-Nisthilfen wurden dabei einer Schwalbenschützerin aus einem Nachbarort übergeben, die diese in dieser Woche noch in einem weiteren Pferdestall anbringen wird. Die Schwalben sagen: Danke.


Apfel- & Mostefest "Roter Münsterländer" in Südlohne am Sonntag, 29. September 2019

Termin rechtzeitig vormerken - bereits verstärkte Anfragen Interessierter

In nächster Zeit werden hier bereits erste Detail mitgeteilt. Ein erneuter Besuch der Website lohnt sich also.


Aktuelle NABU-Mitgliederwerbung in Lohne verläuft sehr erfolgreich

Das NABU-Werberteam stellen vor (von links):   Jutta Alberts, Ludger Frye (beide NABU Kreisgruppe Vechta) und Rüdiger Wohlers (NABU Oldenburger Land)

 

Lohne, den  01.10.2018

Seit Anfang Oktober findet im gesamten Landkreis Vechta eine NABU-MITGLIEDERWERBUNG  statt. Die Werber kommen bei Ihnen vorbei und informieren. Sie können sich immer mit NABU-Ausweis ausweisen. An der Tür wird selbstverständlich KEIN GELD GESAMMELT, sondern um neue Mitgliedschaften oder Förderer geworben. Bitte stärken auch Sie unsere wichtige Arbeit für Mensch und Natur.

 

Unter allen neu Geworbenen verlosen wir 10 mal selbst produzierten Bio-Apfelsaft von NABU-Naturschutzflächen aus Brockdorf im 5-Liter-Getränkepaket (siehe auf Foto oben): ein wahrer Genuss unserer Naturschutzarbeit.

 

Falls Sie weitere Infos möchten, rufen Sie an unter

 

Tel.: 0 44 42 - 80 61 37   oder    info@NABU-Kreisgruppe-Vechta.de 


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Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

Der Naturschutzbund Lohne ist eine der ältesten Naturschutzgruppen Norddeutschlands – ein echter Vorreiter.

Gegründet bereits 1911 und Jahrzehnte geleitet von Heinrich Lückmann als Ortsgruppe vom „Bund für Vogelschutz“, dem heutigen NABU.

 

Heinrich Lückmann - hier bestens bekannt - war zudem Mitbegründer und späterer Vorsitzender des Heimat-vereins Lohne. Mehr über die Historie des NABU Lohne  können Sie hier erfahren mehr

 

Die aktuelle Aktivengruppe besteht seit 1991. Wir engagieren uns vielfältig, so für mehrere artenreiche Streuobstwiesen, Insektenhotels und Artenschutz - Trafotürme, Libellen- und Amphibiengewässer, Krötenschutzzäune, Blühstreifen, Nistkastenprojekte und züchten zudem als bedrohte Haustierrasse

Heidschnucken. Hier geht es zu unseren Projekten.

 

Mit und für die vielen Obstbaum-Paten unseres Projekts „Roter Münsterländer“ pflegen wir in  Südlohne

extensive Streuobstwiesen.

 

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Lohne aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei oder in unsere Jobbörse. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.